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Interview mit dem Webmaster der SRM-Homepage

Der Präsident des SRM, Yves-Alain Schönenberg, hat ein Interview mit dem Webmaster des SRM durchgeführt und dabei interessante Gedanken entdeckt, welche den Entwurf der Homepage massgeblich beeinflusst haben.

 

hps gross

Vorname / Name: Hanspeter Salvisberg
Alter: 48
Beruf: Software-Ingenieur HTL
Wohnort: Ried bei Kerzers

Was hat dir die Gestaltung der SRM-Homepage gebracht und was hat dir am meisten gefallen?

In vielen Gesprächen mit aktiven SchwimmerInnen und TrainerInnen lernte ich eine höchst engagierte Gruppe Sportlerinnen und Sportler kennen, welche durch Fokussierung auf ihre Ziele, durch eine ausgeprägte Selbstorganisation und durch Ausdauer das Maximum aus ihren sportlichen Möglichkeiten herausholt. Dabei führt der Vergleich zwischen jungen NachwuchsschwimmerInnen und fortgeschrittenen WettkampfschwimmerInnen eindrücklich vor Augen, wie das regelmässige, systematische Training aus "Bädeler" engagierte Persönlichkeiten formt.

Am meisten gefallen hat mir die sehr enge Zusammenarbeit mit den TrainerInnen sowie das iterative Entwerfen des geschützten Bereichs der Homepage. Hier konnten die Ideen direkt und unkompliziert in Web-Inhalte umgesetzt und die Resultate durch Rückmeldungen aktiver SchwimmerInnen beurteilt werden.

Was hat dich motiviert, diese Arbeit zu übernehmen?

Der Schwimmsport als Randsportart funktioniert nur dank dem enormen Engagement der TrainerInnen und Klubverantwortlichen. Im Vergleich mit Breitensportarten erhält der wettkampfmässig betriebene Schwimmsport nur sehr wenig Unterstützung der öffentlichen Hand. Als Vater zweier Kinder, welche selber seit Jahren vom Schwimmvirus befallen sind, lernte ich verstehen, wie der Schwimmsport funktioniert und wie sich die Schwimm-Szene organisiert. Es liegt auf der Hand, dass sich jedes mit seinen Möglichkeiten engagiert, um das Fortbestehen des Schwimmklubs sicherstellen zu können. Mit der neuen Homepage wird das Ziel verfolgt, die Schlüsselpersonen des Schwimmkubs in ihrer Arbeit zu entlasten, damit diese sich primär auf den Schwimmbetrieb konzentrieren können.

Was für Ideen hast du beim Aufbau und der Struktur der Homepage eingebunden?

Am Anfang des Entwurfs der neuen Homepage haben wir eine intensive Bedürfnisanalyse durchgeführt und dabei sehr schnell gelernt, dass zwei grundsätzliche Anforderungsgruppen bestehen:

Am Schwimmsport interessierte Personen Diese BesucherInnen der neuen Homepage suchen Informationen zum Schwimmklub und generell zum Trainingsbetrieb. Daneben kann mit diesem Bereich an der öffentlichen Wahrnehmung des Schwimmklubs und des Schwimmsports generell gearbeitet werden.
Mitglieder des Schwimmklubs Ihnen muss der Klub nicht vorgestellt werden. Für Sie ist die Homepage, im Speziellen der geschützte Bereich, eine Agenda zum Schwimm- und Wettkampfbetrieb. Zusätzlich wird durch das Dokumentieren von Wettkämpfen und Trainingslager in Bild und Text das "Wir-Gefühl" als Klubmitglied gefördert. Hier können SchwimmerInnen auch mal etwas für ihre MitschwimmerInnen aufschalten, ohne dass deren Meinung mit Google am nächsten Tag im weltweiten Internet unlöschbar verbreitet wird.

Kontinuität respektive Fortbestand hängt mit Nachwuchsförderung zusammen. Mit der gewählten Technologieplattform, auf welcher die neue Homepage basiert, ist auch in Zukunft die Wartung sichergestellt. Mindestens ebensowichtig war das Ziel, eine Inhaltsstruktur zu definieren und Werkzeuge bereitszustellen, mit welcher SchwimmerInnen selber Inhalte für die Homepage erstellen können. Damit haben SchwimmerInnen die Möglichkeit, sich selber ein Wissen im Internet-Umfeld anzueignen, welches ihnen in ihrem zukünftigen Berufsumfeld sowie in unserer "Web-Gesellschaft" zu ihrem Vorteil verhelfen wird.

Daneben wurden beim Aufbau der Webseite Mechanismen vorgesehen, welche neue Methoden des Sponsorings ermöglichen. Dieser Bereich ist momentan noch nicht vollständig ausgebaut.

Was machst du für Sport zum Ausgleich deiner Arbeit?

Ich fahre gerne Ski, Rennrad und Mountainbike. Daneben durfte ich in den letzten Jahren die Reize der Wassersportarten Schwimmen und insbesondere Windsurfing entdecken. Als Ausgleich zu meinem Berufsalltag sind diese Sportarten sehr wichtig, da meine Projektarbeit in der Informatik meinen Körper nicht in genügendem Masse fordert. Daneben sind sie für mich eine Chance, heute Sportarten zu erlernen, welche während meiner Jugend für mich ausser Reichweite gestanden sind.

Was möchtest du unseren Leserinnen und Leser noch mitteilen?

Es braucht manchmal Mut und Kraft, eine Randsportart zu betreiben, welche sich ausserhalb des populären Mainstreams bewegt. Vielleicht sind es gerade dieser Leistungswille und die Ausdauer, welche die Persönlichkeit des erfolgreichen Sportlers prägt. In meinen Berufsjahren durfte ich in verschiedenen Funktionen immer wieder mit engagierten Sportlern zusammenarbeiten, welche durch Initiative und Organisationstalent über die breite Masse herausgeragt sind. Ich durfte den Schwimmsport als Lebensschule erfahren, welche praktisch ausnahmslos positiv denkende, motivierte und engagierte Jugendliche hervorbringt. Unterstützen wir sie, indem jedes mit seinen Möglichkeiten einen eigenen Beitrag leistet!

 

 

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